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Events

OMR 2026: Die wichtigsten Performance Marketing Insights

Veröffentlicht am
29.5.2026
5
min. Lesezeit
70.000 Menschen, sechs Bühnen, ein Tiger-Dackel – und die Erkenntnis, die kein Vortrag liefern kann.

Hamburg riecht nach Festival, bevor es offiziell anfängt.

Montagabend, Dieter's Café – ein kleines Pre-Event von Jens Polomski und snipKI, handverlesen, ohne Agenda. Kein Sponsoren-Logo an der Wand, kein Moderator mit Mikrofon. Nur eine überschaubare Runde, ein sehr guter Weißwein und – für alle, die das Café nicht kennen – ein Tiger-Dackel namens Didi, der charmant die Runde macht und damit den Abend eröffnet, bevor irgendjemand das geplant hätte.

Der Wein wird ausdrücklich empfohlen. Allerdings auch: Morgen, 10:05 Uhr, Yellow Stage. Jens Polomski. Klarer Kopf hilft.

Man versteht den Hinweis. Meistens.

Der Mann, der Maus und Tastatur zur Höhlenmalerei erklärt

10:05 Uhr. Yellow Stage. Pünktlich.

Jens Polomski spricht über KI – aber nicht so, wie man es zum achten Mal hören will. Keine Buzzwords, keine Demo um der Demo willen. Stattdessen eine These, die sitzt: KI ist nicht das nächste Tool im Stack. KI ist das neue Betriebssystem der Arbeit. Und wer es kontrolliert, sind zum ersten Mal nicht die Entwickler – sondern die Menschen, die täglich damit arbeiten. Marketers. Vertriebler. Alle, die sich bisher dachten: Das ist nicht mein Thema.

Sein Beweis ist konkret: Er hat letztes Jahr ohne eine einzige Zeile Code eine App gebaut. 160.000 User. Viral. Den LinkedIn-Post dazu per Sprache diktiert, nicht getippt.

Und dann fällt der Satz, der hängen bleibt: Maus und Tastatur werden zur Höhlenmalerei. Voice ist das neue Input Layer.

Im Saal: eine kurze, sehr deutliche Stille. Dann das kollektive Geräusch von Menschen, die innerlich ihre To-do-Liste umschreiben.

Scott Galloway und die Prognose, gegen die man keine Argumente findet

Scott Galloway betritt die Conference Stage.

Wer seine Podcasts kennt, weiß ungefähr, was kommt – und bekommt trotzdem mehr als erwartet. Galloway ist an diesem Morgen weniger Provokateur als Seismograf. Sein Kerngedanke für 2026: Das Jahr der Effizienz ist vorbei. Das Jahr der Konsequenz hat begonnen. Wer KI bisher als Kostensenkungsinstrument verstanden hat, hat das falsche Spiel gespielt. Die Konkurrenz baut damit längst Märkte neu auf. Differenzierung ist die einzige Währung, die noch zählt. Der Rest ist Betrieb.

Man könnte widersprechen. Man könnte sagen: So einfach ist das nicht.

Dann schaut man kurz in die Runde – und alle nicken. Auch die, die gerade widersprechen wollten.

Das ist das Galloway-Phänomen: Man geht rein mit einer Meinung. Man geht raus mit einer Frage.

Rezo erklärt, warum Reichweite das falsche Ziel ist

Blue Stage. Rezo. Mit Janin Ullmann.

Der YouTuber, der mit einem einzigen Video Politikgeschichte geschrieben hat, spricht hier nicht über Politik – sondern über etwas, das für Performance-Marketing-Teams mindestens genauso relevant ist: wie Daten das Creator-Geschäft verändern, und warum erfolgreiche Markenkooperationen 2026 nicht mehr auf Reichweite basieren, sondern auf Relevanz.

Was er sagt, klingt zunächst einfach. Ist es aber nicht: Authentizität ist keine Haltung. Authentizität ist eine Entscheidung. Und sie ist messbar.

Das Publikum ist halb Marketing-Branche, halb Creator-Szene. Beide Lager hören zu. Beide nehmen etwas anderes mit. Der Unterschied zwischen einer Kooperation, die funktioniert, und einer, die einfach nur teuer ist? Liegt nicht im Budget.

Das hätte man so auf keiner anderen Stage gehört.

Heidi Klum, die volle Stage und eine Entscheidung ohne Reue

Ja, Heidi Klum war da.

Nein, wir haben sie nicht live gesehen.

Die Stage war so besetzt, dass man sie stundenlang hätte belagern müssen – und wir hatten schlicht zu viele Gespräche, die sich lohnten. Was von ihrem Auftritt durchdringt: kein Masterplan, learning by doing, Instinkt. Ein Hunger, der nach Jahrzehnten im Geschäft nicht kleiner wird.

In einer Branche, die gerade alles mit Daten erklären will, klingt das fast provokant.

Vielleicht ist es das auch. Oder vielleicht ist es einfach die ehrlichste Antwort, die man auf einer Bühne dieser Größe geben kann – und die einzige, die man sich noch merkt, wenn man sie nicht mal live gehört hat.

Adam Ross und der ruhigste Vortrag mit dem lautesten Nachhall

Tag 2. Adam Ross von Awin.

Kein Hype, keine große Show. Einfach jemand, der sehr genau weiß, wovon er spricht – und es deshalb nicht laut sagen muss.

Seine Botschaft: Affiliate ist 2026 kein Nischenkanal mehr. Es ist ein vollwertiger Performance-Hebel – mit verbessertem Tracking, neuen Publisher-Modellen und einer Attribution, die endlich zeigt, was der Kanal wirklich leistet. Wer ihn noch als Last-Click-Abschlusskanal versteht, denkt zu kurz.

Für uns als Agentur ist das keine neue Erkenntnis. Aber es ist etwas anderes, wenn das, was man seit Monaten in Kundengesprächen argumentiert, von der großen Bühne bestätigt wird.

Pip Klöckner liefert direkt danach den perfekten Kontrapunkt: Viele Unternehmen haben bei der KI-Adoption gerade „more pilots than Lufthansa." Viel Testballon. Wenig Landebahn.

Der Saal lacht. Schaut dann sehr nachdenklich auf sein eigenes Notizbuch.

Was bleibt – und was keine Bühne liefern kann

Die ehrliche Wahrheit über die OMR: Die wertvollsten Momente passieren selten auf den Stages.

Sie passieren, wenn ein Gespräch auf der Expo, das fünf Minuten dauern sollte, sich auf 45 ausdehnt. Wenn man beim Mittagessen mit einem Partner merkt, dass man gerade dasselbe Problem beschreibt – und möglicherweise eine gemeinsame Antwort hat. Wenn man abends zurückläuft und denkt: Das war der wichtigste Teil des Tages. Und das war kein Vortrag.

Zwei Tage. Hunderte Gespräche. Sechs Bühnen.

Die OMR ist nicht das Festival, auf dem man Antworten bekommt. Es ist das Festival, auf dem man merkt, welche Fragen man noch gar nicht gestellt hat.

Wir kommen jedes Jahr. Wir gehen jedes Jahr mit unterschiedlichen Denkanstößen zurück.

Bis nächstes Jahr, Hamburg. 🎤

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Kundenstimmen

Was unsere Kunden über uns sagen

“Firstars hat uns geholfen das Performance Marketing auf den Kanälen Google, Facebook, Instagram, Criteo etc. zu professionalisieren und die Verkaufsergebnisse zu verbessern. Schnelle Kommunikation, gutes Gefühl für Dringlichkeit. Familiengeführte Atmosphäre.”
Anton Jurina
Geschäftsführer bei Maison Hēroïne
FIRST STARS hat uns geholfen das Performance Marketing auf den Kanälen Google, Facebook, Instagram, Criteo etc. zu professionalisieren und die Verkaufsergebnisse zu verbessern. Schnelle Kommunikation, gutes Gefühl für Dringlichkeit. Familiengeführte Atmosphäre. Divers aufgestelltes Team mit Spezialisten auf jedem Kanal und der Agenturleiter ist persönlich als engagierter Strategie-Lead involviert. Man wird als Kunde nicht an einen Junior "wegdelegiert".
Anton Jurina
Geschäftsführer bei Maison Hēroïne
Sehr kompetente Agentur, die für unsere D2C Brand auch mit überschaubarem Performance Marketing Budget hervorragende Ergebnisse erzielt hat. Hohe Flexibilität, unkomplizierte Zusammenarbeit, rundum empfehlenswert.
Sandra Waschnewski
Co-Founder Veloine - Women Cycling Apparel
Top Performance Marketing Agentur für alle Paid Kanäle mit Sitz in Berlin 👍🏼 Persönliche Betreuung wird hier noch groß geschrieben.
Björn Kolbmüller
CEO bei Jacasa GmbH
FIRST STARS hat uns im Bereich Performance Marketing unterstützt, unsere Umsätze steigern zu lassen. In den folgenden Kanälen war FIRST STARS für uns tätig: Suchmaschinen Marketing, Social Media Marketing, Affiliate Marketing. FIRST STARS zeichnet sich durch jahrelange Performance Marketing Erfahrung und sehr freundliche Ansprechpartner aus.
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Head of Marketing bei kinderwelt tausendkind GmbH
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Software Engineer | SEO/SEM Manager bei chemmedia AG

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