clock-icon 4. Feb. 2021
clock-icon Franziska Pfeiffer

Clubhouse Hype – Was steckt dahinter?

Neue Social-App mit Invite Only

Wer in den letzten Tagen auf Instagram und Twitter unterwegs war, dürfte von dem Clubhouse Hype bereits erfahren haben. Doch was steckt hinter dieser exklusiven App?

Clubhouse Hype – Was steckt dahinter?
Clubhouse ist der neue Hype im Internet.
Photo by Adem AY on Unsplash

Was ist Clubhouse?

Bei Clubhouse handelt es sich um eine reine Audio-App. Angemeldete Nutzerinnen und Nutzer können sich in sogenannten Räumen zusammenfinden und über Themen aller Art austauschen. Einige Formate erinnern an Live-Podcasts, wo Zuhörerinnen und Zuhörer anderen Gesprächen lauschen können. Es kann sich allerdings auch aktiv an Diskussionen beteiligt werden.

So gab es in den letzten Tagen beispielsweise Talks zu Entwicklungen in der Online-Marketing Welt oder spannende Bücherempfehlungen. Aktivistinnen und Aktivisten nutzen die Plattform beispielsweise, um über die Klimakrise und Diskriminierung zu diskutieren.

Social Media Hype

Das Konzept ist ganz interessant, doch warum erfährt die App so eine Beliebtheit? Dabei spielt mit hoher Wahrscheinlichkeit die Exklusivität von Clubhouse eine große Rolle. Denn nicht jeder kann sich dort einfach anmelden. Registrierten Nutzerinnen und Nutzern stehen jeweils zwei Einladungen zu. Nur wer eine Einladung erhält, kann sich registrieren.

Kritik an Clubhouse

Zahlreiche Personen des öffentlichen Lebens nutzen die App bereits regelmäßig und promoten sie auf ihren Kanälen. Doch die Social-App erhält nicht nur Zuspruch. Besonders im Bereich der Inklusion wurde heftige Kritik geäußert. Es beginnt mit der Tatsache, dass die App nur über eine Einladung zugänglich ist und zunächst nur für iPhone-Besitzerinnen und Besitzer verfügbar ist. Zudem schließt Clubhouse von Beginn an gehörlose Menschen aus. Bislang bietet die App beispielsweise keine Untertitel- oder Transkription-Funktion an.

In puncto Datenschutz ist es bei Clubhouse ebenfalls schwierig. Um andere Menschen einzuladen, müssen Nutzerinnen und Nutzer der App Zugriff auf das eigene Telefonbuch geben. Zudem werden die Inhalte auf der App vorerst nicht ausreichend kontrolliert und moderiert. Es gab bereits einige Fälle, wo öffentliche Räume genutzt wurden, um rechtes Gedankengut zu äußern.

Fazit

Clubhouse hat eine gewisse Anziehung. Panels, Diskussionen, Podcasts und lustige Gespräche sind aktuell eine gute Ablenkung zum Lockdown-Alltag. Über die App können Nutzerinnen und Nutzer sich nebenbei zu interessanten Themen informieren, aktiv an Debatten teilnehmen oder sich einfach berieseln lassen. Die Kritik an Clubhouse ist jedoch nicht unerheblich. Wir sind gespannt, wie sich die App weiter entwickelt und ob sie bald allen offen steht.

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