clock-icon 29. Juni 2021
clock-icon Valeria Kels

WhatsApp Business schafft neue Möglichkeiten für Unternehmer

Diese App ermöglicht Unternehmern einen weiteren Kommunikationsweg

Nach dem Verbot des populären WhatsApp Newsletters für Unternehmer Ende 2019 gibt nun der App-Betreiber gute Neuigkeiten bekannt: Es können Nachrichten an den Nutzer direkt verschickt werden!

WhatsApp Business schafft neue Möglichkeiten für Unternehmer
WhatsApp stellt vor
unsplash, by aarn giri

WhatsApp for Business & WhatsApp Business API

WhatsApp hat für Unternehmen Möglichkeiten kreiert, damit diese mit dem Nutzer direkt in Kontakt treten können. Das soll die Kommunikation vereinfachen und sowohl dem Konsumenten, als auch dem Unternehmern das komplette Kauferlebnis erleichtern.

Dafür wurden zwei unterschiedliche Apps entwickelt: WhatsApp Business: Mit Blick auf Inhaber von Kleinunternehmen wurde diese kostenlose App geschaffen. Sie soll den Kundenkontakt herstellen, aber das Vorstellen von Produkten und Dienstleistungen ermöglichen. WhatsApp Business API: Diese App ermöglicht mittleren und großen Unternehmen eine sichere, automatisierte Kommunikation mit Kunden auf der ganzen Welt, Sichtbarkeit und schnellere, automatisierte Prozesse.

Non-transactional Notifications

Neben den Nachrichten, die der Kunde an ein Unternehmen schreiben kann (sog. Session Messages) können auch Unternehmen Ihre Kunden anschreiben - das sind sogenannte Temple Messages oder auch „Non-transactional messages“. Das sind automatisierte, vorgefertigte Nachrichten, welche verwendet werden.

Jetzt gibt es neue Möglichkeiten, über diese Notifications die Kunden zu erreichen:

  • Re-Engagement: Erinnerung wie an den Warenkorb-Abbruch, "Wieder verfügbar" oder an eine Terminbuchung
  • Upsell- und Cross-Selling-Produktempfehlungen
  • Allgemeines Markteing wie klassische Werbung oder Aktionen/Angebote

Diese Nachrichten sind an einige Regelungen geknüpft

Um solche Non-transactional Notification versenden zu können, müssen die Nutzer ein sogenanntes Opt-In von dem Unternehmen erhalten. Diese sollen den Richtlinien der WhatsApp-Opt-In-Policy und - in Deutschland - der DSGVO entsprechen. Außerdem muss die Opt-out ebenso angeboten werden.

Um solche Nachrichten verschicken zu können, müssen Templates angelegt werden. Diese werden von WhatsApp geprüft und freigegeben. Erst dann ist eine Anwendung möglich. Auch gibt es hier Kontrollmechanismen: Die Nutzer können die Unternehmen bei SPAM-Nachrichten melden. Wird ein Unternehmen zu oft als SPAM eingestuft, begrenzt WhatsApp die Anzahl an erlaubten Notifications. So wird auch hier Benutzerfreundlichkeit und das Kundenwohl beachtet.

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