clock-icon 12. Jan. 2021
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YouTube schaltet ungefragt Post-Roll-Anzeigen

Monetarisierte Videos erhalten nun standardmäßig Anzeigen

Bislang hatten YouTube Creator selbst die Kontrolle darüber, wo sie Anzeigen in ihren Videos schalten wollen. Nun hat YouTube eine Neuerung eingeführt.

YouTube schaltet ungefragt Post-Roll-Anzeigen
YouTube Ads erhalten 2021 ein Update.
Photo by Szabo Viktor on Unsplash

Monetarisierte Videos erhalten automatische Anzeigen

Creator, die ihre Videos monetarisieren, sind Teil des YouTube Partner Programms. Sie können Anzeigen in ihren Videos laufen lassen und erhalten einen Anteil des Umsatzes. Dieser hängt von der Anzahl der Aufrufe der jeweiligen Anzeige ab. Creator können bei einem Video mit einer Länge von über 10 Minuten zwischen drei Anzeigentypen auswählen: den Pre-Roll-Anzeigen, den Mid-Roll-Anzeigen und den Post-Roll Anzeigen.

Im ersten YouTube News Update 2021 erhielten viele Creator jedoch eine überraschende Nachricht. Sogenannte Post-Roll Anzeigen werden nun standardmäßig eingeführt. Diese laufen ganz am Ende eines Videos. Es gibt weiterhin die Option, diese Anzeigen nicht laufen zu lassen, doch der Haken wird im Upload Prozess von YouTube zunächst automatisch gesetzt.

Tipps für Post-Roll-Anzeigen

Post-Roll-Anzeigen gelten als die unauffälligste Werbung. Sie stören Nutzerinnen und Nutzer nicht mitten im Video, sondern werden erst am Ende abgespielt. Sie sind in der Regel zwischen 12 Sekunden und 3 Minuten lang.

Für Advertiser empfiehlt es sich jedoch auf kürzere Videos zu setzen, da die Gefahr des Überspringens hier besonders hoch ist. Versuchen Sie Ihre Botschaft in möglichst kurzer Zeit zu vermitteln. Es sollte sich dabei außerdem um einen einzigartigen Spot handeln. Verwenden Sie nicht das gleiche Video, das auch in Pre- oder Mid-Roll-Anzeigen gezeigt wird. Davon habe Nutzerinnen und Nutzer keinen Mehrwert und werden mit höherer Wahrscheinlichkeit abbrechen.

Creator sollten die YouTube Neuerung beim Upload ihrer Videos im Hinterkopf behalten. Wer nicht aufpasst, könnte die eigenen Follower unabsichtlich mit zu vielen Anzeigen verärgern. Für Advertiser können sich aus dem Update neue Herausforderungen ergeben. Sie müssen sich darauf konzentrieren, in Ihren Anzeigen ein Gefühl der Dringlichkeit zu vermitteln.

Quelle: Search Engine Journal

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